Mittwoch, 16. Dezember 2009

MBSR lehnt Buddha ab!! Warum Buddha kein Meditationslehrer werden darf

Eine Meditationsanweisung Buddhas macht zur Zeit als Therapeutikum in Schulmedizin und Psychotherapie Karriere. Die Achtsamkeitsmeditation, bei der man scheibchenweise zusammen mit dem Atem auf alle Körperteile seine Achtsamkeit legt, heißt heute u.a. "Body-Scan", die Hauptmethode des MBSR, des "mindfullness based stress reduction program's" nach Dr. John Kabatt-Zinn, USA. Auch in Deutschland gibt es Schulungen, in denen man sich zum MBSR-Trainer ausbilden lassen kann. Die Zugangsbedingungen dort sind so hoch, daß Buddha selbst eigentlich keine Chance hätte, dort hineinzukommen. Ein Vorstellungsgespräch könnte wie folgt aussehen:
MBSR: "Nun, Herr Gautama, haben Sie denn ein Hochschulstudium im Bereich Pädagogik, Psychologie oder dergleichen?"
Buddha: "Nein."
MBSR: " Haben Sie denn nicht vielleicht einen therapeutischen Beruf erlernt?"
Buddha: " Nein, ich habe gar keinen Beruf erlernt. Zuerst war ich 'Sohn' von Beruf und alles hat nach meiner Pfeife getanzt. Dann ging ich als Bettelmönch in den Jungel, weil das damals hoch angesehen war."
MBSR: " Haben Sie denn pädagogische Erfahrung, z.B. als Kursleiter?"
Buddha: "Nun ja, ich habe immer viele Schüler um mich 'rum."
MBSR: "Nach welcher Methode unterrichten Sie denn? Haben Sie eine methodisch-didaktische Ausrichtung?"
Buddha: "Nein, wieso? Die Leute sitzen um mich herum; manchmal erkläre ich was, dabei sage ich nur, was mir gerade im Moment so einfällt. Ich habe eine Ahnung, was dieser Mensch gerade braucht, das sage ich dann. Manchmal halte ich auch nur eine Blume hoch und sage nichts. Manche verstehen das, manche nicht, manche müssen lachen."
MBSR: "Welche Absicht verbinden Sie mit Blume hochheben und Schweigen?"
Buddha: "Keine, nur so, ich denke dabei nichts, ich bin nur ganz im Moment!"
MBSR: "Haben Sie denn Ihre Unterrichtsmethode mal evaluiert?"
Buddha: "Nein, wieso?"
MBSR: "Welche Methode der Meditation unterrichten Sie denn? Eine aktive, eine passive oder eher was Kontemplatives? Eine reflektierende, eine Versenkungstechnik, was mit Mantren oder eine Hypnotrance?"
Buddha: "Nein, ich sage nur: 'Atme ein- und Atme aus!' Das ist alles!
MBSR: "Wo haben Sie das gelernt?"
Buddha: "Nirgendwo. Ich hatte keinen Lehrer und keinen Meister. Das fiel mir so im Jungel ein. Bei mir hat das Klasse funktioniert!"
MBSR: "Andere Frage: Was tun Sie, wenn einer Ihrer Schüler beim Meditieren plötzlich in eine psychische Krise gerät?"
Buddha: "Das ist mir noch nie passiert!"
MBSR: "Und wenn doch?"
Buddha: "Ich habe großes Vertrauen, daß das nie passieren wird!"
MBSR: " Haben Sie denn nicht für den Notfall ein Handlungsschema? Einen Notfall-Algoritmus?"
Buddha: "Na, ich würde sagen: Sei einfach präsent! Atme ein - und atme aus! Mehr braucht es nicht!
MBSR: "Vielen Dank für das Gespräch, Herr Gautama. Ihre Meditationspraxis erscheint mir noch nicht ganz ausgereift und an Ihrer pädagogischen Kompetenz müssen Sie noch etwas arbeiten. Probieren Sie es doch nächstes Jahr noch einmal!"
Meine homepage ist übrigens www.raab-qigong.de

Montag, 30. November 2009

Liebe als Politikum

Liebe als Politikum
Kürzlich war ich bei Eckhart von Hirschhausen in seiner Comedy-Show in Mannheim im Rosengarten. Am Schluß seiner Show ließ von Hirschhausen dann das Publikum ein Lied singen, nämlich "all you need is love" von den Beatles als Mittel zur Weltverbesserung! Kritisch denkenden Menschen wurde die Möglichkeit gegeben, als Refrain den Satz: "Wenn das so einfach wär" zu singen. Von dieser Möglichkeit wurde auch fleißig Gebrauch gemacht. Da fragt man sich: "Ja, wenn das so einfach wäre, dann wäre die Welt doch eigentlich ein Paradies für alle?" Oder anders herum: "Wenn es doch so einfach ist, wieso zum Teufel tun es dann so wenige? Wieso ist diese Welt dann von Gier, Dummheit und Machtgeilheit verseucht?"
Vielleicht gibt es im Hintergrund dieser Welt ja Strukturen und Seilschaften, die sehr viel Geld und Macht daraus gewinnen, daß die Mehrheit der Arbeiter und Bauern so unglücklich und ohne Liebe sind?
Vielleicht sollte man den Machthabern mal sagen, daß sie das Beste in ihrem leben verpassen?

Sex und Erleuchtung

Sex und Erleuchtung


Kürzlich war ich bei Eckhart von Hirschhausen in seiner Comedy-Show in Mannheim im Rosengarten. Zwischen all den Witzchen transportiert er eine Botschaft, und zwar eine spirituelle! Wer hätte das gedacht. Er ist Arzt und er ist ein erfolgreicher Comedian. Er vereint damit in sich alles, was einen Menschen eigentlich gegen höherer Erkenntnis resistent macht.
Da wäre zum Beispiel das Thema Sex und Erleuchtung. Er zeigte Bilder aus einem Kernspintomographen, auf denen jeweils ein Gehirn abgebildet ist; die Regionen, die gerade aktiv sind, sind farblich gekennzeichnet. Das erste Bild zeigt eine Frau bei einem simulierten Orgasmus. Einige Hirnareale sind stark eingefärbt. Das zweite Bild zeigt ein Gehirn bei einem echten Orgasmus. Nur das Kleinhirn (Feinmororik) ist eingefärbt, das gesamte Großhirn ist komplett inaktiv!!! Kein Denken! Keine Sorgen! Kein Morgen, kein Gestern! Nur pures Glücksgefühl!! Macht ein Orgasmus alleine nun erleuchtet? Wenn das so wäre, dann hätten wir entweder eine Welt voller erleuchteter Menschen. Das ist definitiv nicht der Fall! Oder wir hätten eine Welt voller Menschen, die noch nie einen richtigen Orgasmus erlebt hätten? Das könnte schon eher der Fall sein * grins *. Aber vielleicht muß ja noch etwas anderes dazu kommen, eine hochschwingende Energie zum Beispiel.

Das Erleuchtete Huhn

Das erleuchtete Huhn - ganz im Hier und Jetzt


Wen ein Huhn ein Ei ausbrütet, dann beharrte es fest auf diesem Ei und es läßt sich durch nichts davon abbringen. Wenn man leckere Körner auslegt, dann ignoriert es die Körner und bleibt auf dem Ei. Denkt das Huhn dabei an das Ei oder an das Küken? Darüber könnte man geteilter Meinung sein.
Ein Esoteriker würde sagen, es denke an das Ei, denn das Ei sei im Hier und Jetzt.
Ein Mental-Coach würde vielleicht sagen, es denke an das Küken, denn man bräuchte für so viel Beharrungsvermögen doch ein klares Ziel, eine Vision!
Die Wahrheit ist, daß das Huhn an gar nichts denkt. Es brütet das Ei aus, weil die Natur das so geregelt hat. Das Brüten des Eis ist somit an sich perfekt!
Nun denkt das Huhn nicht. Es ist in seinen Gedanken nicht im Morgen und nicht im Gestern. Ist es glücklich? Ist es erleuchtet? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, daß kein Mensch mit dem Huhn tauschen wollte, weil morgen schon der Schlachter kommt!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Gut und Böse = Yin und Yang????

Sind Gut und Böse bzw. Krieg und Frieden wirklich die Polaritäten des Yin und Yang? Das halte ich für einen Irrtum.

Die Philosophie von Yin und Yang besagt zwar, daß alles in Gegesätzen existiert, die sich gegenseitig bedingen. Es gibt natürliche Polaritäten wie zum Beispiel Geburt und Tod, Heiß und Kalt, Tag und Nacht, die sich immer abwechseln. Wenn es tatsächlich ein Naturgesetz wäre, daß auf Frieden immer Krieg folgen müsse, dann wäre das das Todesurteil für die gesamte Menschheit. Den Menschen gäbe es dann bald nicht mehr. Hat die Tatsache, daß Menschen friedlich zusammensitzen, zwingend zur Folge, daß anderswo Menschen sich gegenseitig totschlagen müssen? Ein solcher Kosmos könnte keine Evolution beinhalten.
Krieg und Böse entstehen nach meinem Verständnis dann, wenn die Polaritäten von Yin und Yang in den Menschen nicht in Harmonie sind. Erst durch diese Unausgewogenheit ensteht ein instabiler Zustand vordergründiger Ruhe (einer gereizten Ruhe), die aus nichtigem Anlaß in Haß und Gewalt umschlägt.
Wenn es gelingt, die Polaritäten der Menschen in Harmonie zu bringen, dann hat die Menscheit eine gute Chance, sich selbst zu überleben.
Solche Menschen sind leider auch schlechte Konsumenten und sie machen Ärzte und Pharmalobby arm.



C.G. Jung sagte einmal: "Ich bin lieber ganz als gut!" Gut und schlecht beziehen sich hier wahrscheinlich auf die moralinsaure bürgerliche Bewertung seiner Zeit, in der bespielsweise Sexualität als schlecht angesehen wurde (Wohingegen man fröhlich in einen Krieg zog!). Erkennbar ist auch ein Bezug zum "Gutmenschentum", das meistens mehr schadet als nutzt.

Es passt auch zu meinen Gedanken, daß man seine eigenen Polaritäten ins Gleichgewicht bringen sollte. Ein Mensch, der mit sich im Gleichgewicht ist, hat kein Bedürfnis nach Hass und Krieg.



Kürzlich hörte ich, daß sich Yin und Yang auch in Gott und Teufel wiederspiegeln würden. Das höchste bewußte Prinzip, daß manche Gott nennen, ist oberhalb dieser Polarität. Es ist das "höchste Eine", das sozusagen der Gegenpol zur Polarität an sich ist. Der Teufel, falls es ihn überhaupt so gibt, ist nicht der Gegner Gottes, er ist Teil davon. In alten Mythologien war von "den Masken Gottes" die Rede.

Dienstag, 1. September 2009

GMG - Gespräche mit Gott

Jetzt am Montag war ich, seit langer Zeit mal wieder, bei dem Gesprächskreis "Gespräche mit Gott" auf Basis der Bücgher von Neale Donald Walsch. Dieser Gesprächskreis findet immer Montags um 19:00 statt in Karlsruhe in den Räumen der Trauerhilfe Stier.
In den Räumen dieses Bestattungsinstitutes werden auch Verstorbene aufgebahrt (in einem anderen Gebüdetrakt) und Trauerfeiern gehalten. Die Gruppe trifft sich in einem Besprechungsraum für die Trauernden direkt neben einer Sarg-Ausstellung. Der Eingang zu diesem Gebäudetrakt wird von zwei mannshohen ägypischen Figuren "bewacht".
Alles in allem ein "interessanter" Ort, um über Spiritualität zu sprechen. (Im guten wie im schlechten interessant)
Die Energie in diesem Raum ist aber auch von einer lichten Energie getragen. Die Gruppe ist nicht sehr groß. Jetzt in der Urlaubszeit waren wir nur 6 Leute. Klein, aber fein!
An diesem Abend sahen wir eine DVD von Bruce Liptom, der den Beststeller "Intelligente Zellen" geschrieben hat. U.a. zeigt der Film, daß das Denken der Mutter schon den Fötus prägt. Forschungen belegen, daß eine angstvolle Haltung der Mutter während der Schwangerschaft die Intelligenz des Kindes um bis zu 50% reduzieren kann!!
Wir sprachen auch über Affirmationen und warum sie oft nicht funktionieren. Alle sin allem eine Gesprächsrunde mit Niveau.
Ich werde öfters dort hingehen!
Näheres über mich bei www.raab-qigong.de

Sonntag, 30. August 2009

Meditation ist super!!

Bei paradisi.de hat jemand gefragt, ob Meditation denn wirklich so ein Wunderding (gegen Stress und Hektik) wäre, wie oft behauptet wird.
Daraufhin habe ich folgende Antwort geschrieben:

Hallo ...
ja, Meditation kann tatsächlich so ein Wundermittel sein (muß aber nicht)! Stress und Hektik sind aber eher so Nebenwirkungen, eigentlich hat es ja einen spirituellen Hintergrund, den man aber nicht übernehemn muß.
Es gibt seit den 70er Jahren zahlreiche Studien über die Wirkung auf die körperliche Gesundheit, z.B. wurde der Erfinder des Autogenen Trainings sein Asthma damit los; andere Verfahren wirken gut bei chronischen Schmerzen, Depressionen, Bluthochdruck und (umstrittene) Versuche belegen sogar, daß eine Gefäß"verkalkung" durch Meditation wieder rückgängig gemacht werden kann.
Ein Kursteilnehmer hat mir berichtet, daß er mit Meditation sein Alkoholproblem in den Griff gekriegt hätte.
Ganz nebenbei fühlt sich Meditation sehr gut an. Es ist wie sanftes, unspektakuläres Schweben, Hektik und Probleme werden plötzlich in einem anderen, ruhigeren Licht gesehen. Dieser Effekt kann bis zu 3 Tagen anhalten, wenn die Meditation sehr "tief" war oder wenn man einen ganzen Tag lang nichts anderes gemacht hat.
Im Oktober werde ich zu diesem Thema auf dem Bundeskongress des DGH - Dachverband geistiges Heilen in Rothenburg a.d. Fuld einen Vortrag und einen wokshop zu diesem Thema halten. Siehe auch www.dgh-ev.de
Mehr über mich auf http://www.raab-qigong.de/

Samstag, 29. August 2009

Meditation und Gedankenstille

Immer wieder hört man die Frage, wie man denn zum Meditieren seine Gedanken anhalten könne? Manche glauben auch, sie könnten nicht meditieren, weil sie ja immer wieder Gedanken dazwischen hätten.

Aber wer sagt, daß man zum Meditieren seine Gedanken anhalten müsse? Wahrscheinlich gibt es nur 5 Menschen auf der Welt, die das so können.
Das Beste ist, wenn man sich gar keine Gedanken darum macht, ob man nun Gedanken hat oder nicht. So habe ich das Meditieren "gelernt".
Wenn man den direkten Weg zur Gedankenstille wählt, dann ist es das Beste, man läßt seine Gedanken vorüberziehen wie Wolken: Sie kommen - und sie gehen!
Oder man beobachtet sich selbst, wie der eigene Geist denkt. Das Denken hört damit nicht auf, aber die Phasen des Nichtdenkens werden häufiger und länger. Allerdinsg nimmt man diese Phasen u.U. gar nicht wahr, weil der Geist ja gerade nicht reflektiert.
Die Gedankestille ist aber keine hinreichende Bedingung für Glücksgefühl, inneren Frieden oder Erleuchtung; bestenfalls ist sie eine notwendige Bedingung.
Ideal ist es auch, den Geist auf etwas Monotones abzulenken, z.B. indem man auf seinen Atem achtet, wie er von alleine kommt und geht, oder auf eine Kerzenflamme oder einen Begriff, den man ständug wiederholt (Mantra).
So kann man eine Gedankenleere erreichen, ohne sich Gedanken darüber zu machen!

www.raab-qigong.de

Sonntag, 16. August 2009

Seminar Heilmeditation












Im exclusiven Ayurveda-Institut Devaya in Baden-Baden hielt ich das Seminar "Heil-Meditation" ab. Wegen des sommerlichen Wetters waren wir nur eine kleine Runde, dafür konnte ich die Fragen der Teilnehmer individuell beantworten.

Die Teilnehmer hatten gute Vorerfahrung mit Meditation, waren aber von meiner Methode sehr angetan.

Am Schluß geb es noch eine herrliche Klangschalenmeditation

Hier ein paar Eindrücke: